Geschichte und Entwicklung des Diakonissenwerkes in Korbach


Seit 1952 arbeiteten Diakonissen des lutherischen Mutterhauses in Guben/Neiße bis zu ihrem Ruhestand Ende der achtziger Jahre in der Krankenpflege im Korbacher Stadtkrankenhaus. Der Trägerverein "Diakonissenwerk Korbach e.V." wurde 1959 gegründet. Bis 1971 betrieb das Werk die Krankenpflegeschule in Korbach. 1971 übertrug es den Schulbetrieb an die Stadt Korbach.

Diakonissen vor dem Schwesternwohnheim
des Diakonissenwerkes
1968 wurde ein Schwesternwohnheim in der Enser Straße gebaut. 1996 wurde der Grundstein zu einer Seniorenwohnanlage gelegt, die von Stadt und Land im sozialen Wohnungsbau gefördert wurde. Die 19 Ein- und Zweipersonen-Wohnungen sind rollstuhlgerecht ausgelegt. Fahrstühle und Gemeinschafträume sind vorhanden.

Gleichzeitig entstanden im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus vier Einfamilienhäuser. Nach Abschluss der Umbauarbeiten des Schwestern-wohnheims wurden 1998 drei weitere alten- und behindertengerechte Wohnungen gebaut, die ohne Wohnberechtigungsschein vermietet werden können. Die Seniorenwohnanlage des Diakonissenwerkes Korbach wurde im Juni 1998 eingeweiht.

Das Diakonissenwerk Korbach richtete 1993 eine Beratungsstelle für Ehe-, Familien-, Lebens- und Glaubensfragen ein. Im Herbst 2003 übernahm Pfarrer Paternoster die Leitung der Psychologischen Beratungsstelle.

Durch die zur Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche gehörende Christusgemeinde in Korbach werden für Bewohner und Freunde des Diakonissenwerkes regelmäßige Gottesdienste und Andachten angeboten.
Verschiedene gesellige und kreative Angebote unterstützen die Bemühungen um eine angenehme Wohnatmosphäre im Haus.


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